FASTEN an der Mecklenburgischen Seenplatte
FASTEN an der Mecklenburgischen Seenplatte

Intermittierendes Basenfasten

mit "Doping" für die Zellen und nachhaltigem Erfolg

Auf lange Sicht gesehen, stellt ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts für den Organismus ein Problem dar. Eine permanente „saure“ Nahrungsaufnahme, erhöhter Stress im Beruf und Alltag und wenig Sport und Bewegung an frischer Luft bringt unser Säure-Basen-Gleichgewicht aus dem Lot. Zu viele Weizenprodukte, tierisches Eiweiß, Genussmittel, Zucker und mit Konservierungsstoffen versehene Lebensmittel etc. tragen täglich dazu bei, unseren Körper mit säurebildenden Nahrungsmitteln zu konfrontieren, die der Organismus entsorgen und entschärfen muss. Eine permanente Minimalübersäurung kann auf Jahre gesehen seinen Tribut fordern: Arterienverkalkung, Gicht, rheumatische Gelenkerkrankungen, Allergien, Antriebslosigkeit, Übergewicht, Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Osteoporose, Kopfschmerzen, Arthrose und einige mehr könnten Langzeitresultate einer ungesunden säureüberschüssigen Ernährung sein.

 

Das Basenfasten setzt genau an diesem Problem der chronischen Übersäuerung an.

Das Konzept des Basenfasten beruht auf der Erkenntnis, dass der Säure-Basen-Haushalt im Körper eine sehr wichtige Rolle spielt. Nur durch das Gleichgewicht von Säuren und Basen hält der Körper eine gesunde Balance aufrecht. Unser Ziel ist es, mit einer ausschließlich basischen Ernährung, dem Körper aus eigener Kraft zu helfen, sich von Giften, Viren und anderen Krankheitserregern zu befreiten und die Säure-Basen-Balance wieder in Lot zu bekommen. Dieser Effekt wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Entgiften und "Entschlacken" bezeichnet. Wir unterstützen unsere Ausleitungsorgane (Niere, Lunge, Darm, Haut, Leber) bei ihrer Arbeit. Viel Flüssigkeit in Form von Kräutertees und Wasser, viel Bewegung an frischer Luft, Leberwickel, basische Fußbäder und gezielt verabreichte Heilkräuter und Gewürze stehen auf dem Wochenplan.

Autophagie – „Doping für die Zellen“

Der Begriff „Autophagie“ ist seit dem Nobelpreis für Medizin 2016 bekannt. Der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi bekam ihn für seine Arbeit über Abbau- und Recyclingprozesse in den Zellen.

 

Viele weitere Forschungsergebnisse und Studien anderer Wissenschaftler (u.a. Dr. Frank Madeo / Institut für Molekulare Biowissenschaften an der Karl-Franzen-Universität in Graz) weisen auf die Vorzüge des Kurzzeitfastens hin, das eine Regeneration und Verjüngung der Zellen bewirkt.

 

Schon eine Nahrungsabstinenz von 16 Stunden löst den Effekt der Autophagie aus.

Abgestorbene, kaputte oder kranke Zellen werden praktisch vertilgt und bauen unbrauchbare Bestandteile wie geschädigte oder oxidierte Proteine oder geschädigte Mitochondrien ab.

 

Diesen Regenerations- und Erneuerungsprozess machen wir uns bei unseren Basenfastentagen zu Nutze. Wahlweise kann täglich 2 oder 3 x basisch gegessen werden. Die basischen Mahlzeiten sorgen dabei für eine zusätzliche Entsäuerung und als netten Nebeneffekt purzeln auch noch die Kilos. Wer mag, kann das Frühstück oder auch die Abendsuppe ausfallen lassen und verlängert so den zellerneuernden Autophagie-Prozess.

Lassen Sie sich von basischen Kochrezepten inspirieren. Sie erhalten Ideen und Tipps, wie Sie Ihre Ernährung immer stärker basenbetont ausrichten können. Unsere Rezepte sind leckere Mittags- und Abendmahlzeiten, die einfach und schnell zuzubereiten und leicht im Alltag umzusetzen sind.

Übersicht Ernährung Basenfasten:

  • Frühstück: Obstfrühstück mit basischem Brot, Aufstrich und/oder frisch gepressten Säften
  • Mittagsmahlzeit: Gemüsemahlzeit
  • Abendmahlzeit: Gemüsesuppe
  • über den Tag verteilt: ca. 3 Liter Wasser oder Kräutertees, Zitronenwasser (hält Harnsäure in Lösung)

Energiezufuhr: 800 - 1000 kcal/Tag

 

Besonderheiten: gründliche Darmreinigung vor Beginn, Leberwickel, basische Fußbäder, Kohlenhydrat- und Eiweißreduzierte Kost, Laktose- und Glutenfrei, drei Entlastungstage vor der Fastenwoche

Beim Basenfasten werden freiwillig und zeitlich begrenzt alle Säurebildner in der Nahrung weggelassen.

 

Sie nehmen während einer Woche täglich 3 basiche Mahlzeiten zu sich. Dazu gehört natürlich die Flüssigkeit in Form von Quellwasser und verdünnten Kräutertees.

Basenfasten-Teilnehmer spüren schon nach wenigen Tagen eine Gewichtsabnahme, einen Entschlackungseffekt und eine Freisetzung von neuer Energie.

 

Das Basenfasten bewirkt eine Entlastung der Gewebe und des Stoffwechsels und Regenerierung der Darmflora. Der Körper wird auf eine angenehme Art entsäuert.

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© Jana Neumann