FASTEN an der Mecklenburgischen Seenplatte
FASTEN an der Mecklenburgischen Seenplatte

Fasten nach Dr. Otto Buchinger

In Zusammenarbeit mit dem Fastenzentrum-MV und der Gesellschaft für ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung und betriebliche Gesundheitsförderung mbH (GBG) werden teilweise parallel zu den Basenfasten-Kursen auch Buchinger-Kurse angeboten.

 

Das Fastenzentrum-MV (in der Ferienanlage "Piano unter den Eichen") ist Anlaufstelle für die Buchinger-Fastenteilnehmer. Hier befindet sich der Empfang, der Seminarraum, 5 Ferienwohnungen und der Saunabereich. Alle anderen Unterkünfte sind in unmittelbarer Nähe.

 

Im gegenüber liegenden "Uferhaus" werden die Fastenseminare Basenfasten und Ayurvedisches Fasten durchgeführt.

 

Die Mahlzeiten werden, je nach Seminarbuchung, getrennt eingenommen. Die Seminarschwerpunkte, Morgengang, Wandern, Vorträge und Entspannung erfolgen gemeinsam.

Die positive Wirkung des Fastens war bereits im Mittelalter bekannt. Ursprünglich war es oft ein reines Wasserfasten oder Teefasten. Erst der Fastenarzt Dr. Otto Buchinger hat das Fasten mit Säften bekannt gemacht, dass heute als Buchinger-Fasten bekannt ist. Er war derjenige, der am Anfang des 20. Jahrhunderts den Begriff „Heilfasten“ prägte. Er gilt als der Urvater dieser Fastenmethode. Durch die Bücher von Dr. Helmut Lützner ist diese Methode bekannt geworden. Heilfasten wird unter ärztlicher Aufsicht betreut.

 

Eine abgewandelte Form des Heilfastens ist das „Fasten für Gesunde“ unter der Leitung von erfahrenen und ärztlich anerkannten Fastenleitern. Neben Wasser und Kräutertee werden beim modifizierten Fasten dem Körper während der Fastentage Obst-und Gemüsesäfte und Gemüsebrühe zugeführt. Dadurch erhält der Körper 200-300 kcal pro Tag, Schwächephasen und begleitende Umstände, wie Migräne, werden dadurch stark reduziert und der Säure-Basen-Haushalt wird durch die Gemüsebrühen und Säfte positiv beeinflusst. Es kommt im Wesentlichen darauf an, dass der Körper auf den Fastenstoffwechsel umstellt. Der Körper gewinnt dann seine Energie nicht mehr primär aus der Glucose, sondern aus Eiweiß (Gluconeogenese) und aus Fetten (Lipolyse). Er beginnt, effektiv die körpereigenen Nährstoffdepots aufzubrauchen, statt seine Energie aus der Nahrung zu beziehen. Nur so verspüren die Fastenden keinen großen Hunger.

Übersicht Ernährung nach Dr. Otto Buchinger:

  • Frühstück: Kräutertees / kleine Menge frisch gepresster Saft
  • Mittagsmahlzeit: 1/4 Liter Obst- oder Gemüsesaft - 1:1 verdünnt mit Wasser
  • Abendmahlzeit: 1/4 Liter salzarme Gemüsebrühe
  • über den Tag verteilt: 2 TL Honig, ca. 3 Liter Wasser oder Kräutertees, 1 - 2 Zitronen

Energiezufuhr: 200 - 300 kcal/Tag

 

Besonderheiten: gründliche Darmreinigung vor Beginn und regelmäßige Einläufe während des Fastens, Mittagsruhe mit heißfeuchtem Leberwickel, gewollter Eiweißabbau als therapeutischer Effekt, drei Entlastungstage und drei Aufbautage  vor und nach der Fastenwoche

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© Jana Neumann