FASTEN an der Mecklenburgischen Seenplatte
FASTEN an der Mecklenburgischen Seenplatte

Buchinger-Fasten

Was passiert beim Buchinger-Fasten in unserem Körper?

Tag 1: Die Energiezufuhr beträgt nahezu null Kalorien. Die Energie gewinnt der Körper jetzt aus den Kohlenhydratspeichern in Leber und Muskeln. Der Blutzuckerspiegel ist auf dem Tiefstand, was als Hunger, Kopfschmerzen und „weiche Knie“ wahrgenommen wird. Um den Kreislauf zu unterstützen, muss jetzt viel getrunken werden.

 

Tag 2: Die Kohlenhydratspeicher sind leer und der Hungerstoffwechsel läuft an. Langsam fängt der Körper an, aus seinen Fettreserven Energie herzustellen. Richtig in Gang kommt die Energieproduktion aus den Eiweißen. Diese tun im Normalfall in Ihren Enzymen, Muskeln und anderen Zellen ihre Arbeit. Leichtes Wandern und Ausdauertraining zögert den Abbau der Muskeln heraus.

 

Tag 3: Der Körper zerlegt zur Energiegewinnung immer mehr körpereigene Eiweiße und verliert dadurch pro Tag 50 Gramm Eiweiß. Das Hungergefühl ist spätestens jetzt verschwunden und dem Körper geht es gut. Trotzdem steht der Körper unter Stress und unter Umständen sind z.B. Schlafstörungen die Folge.

 

Tag 4: Die Energieproduktion aus körpereigenen Eiweißen ist auf dem Höhepunkt. Zugleich baut der Körper immer mehr Fettreserven zu Energie um. Man fühlt sich voller Energie und Tatendrang oder ist aggressiv und launisch. Beides kann eintreten. Daher sind viel frische See- und Waldluft und Entspannungsprogramme jetzt ausgezeichnet, um den Stresslevel nicht weiter zu erhöhen.

 

Tag 5: Mit steigender Fettverbrennung geht der Raubbau an den Eiweißen zurück. Immer noch gewinnt der Körper 60 Prozent der Energie aus Eiweißen, die für die Enzyme und Muskeln gedacht sind. Jedoch greift er jetzt auch die Fettreserven an. Wahrscheinlich bemerkt man an diesem Tag zum ersten Mal einen unangenehmen Körpergeruch.

 

Tag 6: Die Fettverbrennung zur Energiegewinnung steigt weiter. Der Körper ist hundertprozentig auf Hungern eingestellt und produziert große Mengen Ketonsäuren. Diese lassen Haut und Schleimhäute unangenehm fruchtigsauer riechen. Von jetzt an produziert der Körper zum ersten Mal mehr Energie aus den Fettreserven.

 

Tag 7: An diesem Tag dürfen wir wieder ans Einkaufen denken. Jedoch ist eine vorsichtige Planung wichtig: Magen und Darm haben zehn Tage keine Nahrung mehr verarbeitet und reagieren beispielsweise auf Currywurst, Hamburger oder Pizza rebellisch. Das „Fastenbrechen“ funktioniert mit leichten Nahrungsmitteln am besten.

 

Traditionsgemäß steht bei uns der Apfel als erstes "festes" Nahrungsmittel beim Fastenbrechen auf dem Speiseplan.

Fastenbrechen mit Bratapfel
     
     
     
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© Jana Neumann